Über uns

Kulturring

Die Geschichte des Kulturringes Seligenstadt reicht zurück in das Jahr 1946. Auf Betreiben von Dr. Hermann Neubauer (1899 -1951) wurde am 18. Februar die „Kulturvereinigung Seligenstadt und Umgebung“ gegründet und Neubauer zum ersten Vorsitzenden gewählt. Am 25. März wurde er dann auch vom Gemeinderat zum Bürgermeister der Stadt gewählt. Sein Unfalltod 1951 war ein schwerer Verlust für Seligenstadt. Er hatte in der kurzen Amtszeit zahlreiche richtungweisende Initiativen entwickelt. Sein erklärtes Ziel war, seiner Heimatstadt wieder die Bedeutung auf kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet zu gewinnen, die sie in der Vergangenheit gehabt hatte.

In der Satzung des neugegründeten Vereins hieß es u.a., Ziel und Zweck sei es, durch Darbietungen auf allen kulturellen Gebieten, wie Musik, Vorträge, Aufführungen und Besichtigungen allen Kreisen der Bevölkerung Zugang zu verschaffen zu den großen Werken der Vergangenheit und zu den Leistungen einer aufbauwilligen Gegenwart.

Nach dem Tod von Dr. Neubauer übernahm für längere Zeit Studienrat Heinrich Gesser den Vorsitz und nach ihm bis nach seiner Wahl zum Bürgermeister Studienrat und Landtagsabgeordneter Fritz Bruder.

Musikdarbietungen, Vorträge, Lesungen, Theaterfahrten und Exkursionen in loser Folge prägten über Jahrzehnte das Programm, das dann Mitte der sechziger Jahre in die Übernahme der Organisation einer örtlichen Volkshochschule (www.vhs-seligenstadt.de) und ab 1970 in eine feste Konzertreihe (www.klosterkonzerte-seligenstadt.de), die Umbenennung in „Kulturring“ mit Aktualisierung des Zwecks und Eintragung in das Vereinsregister als gemeinnütziger Verein mündete.