Seligenstädter Klosterkonzerte

Liebe Besucher der Klosterkonzerte, Damen und Herren,

2020 sollten zwei Jubiläen durch ein besonders gestaltetes Programm gefeiert werden. Zum einen der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens, ist doch das Werk dieses Großen der Musikgeschichte ein unverzichtbarer Bestandteil eines jeden Jahresprogramms. Zum anderen 50 Jahre Seligenstädter Klosterkonzerte, bedeutende Veranstaltung hochrangiger klassischer Konzerte im hessisch-bayerischen Grenzraum am Untermain. Am 20. Juni 1970 hatte das erste Seligenstädter Klosterkonzert des Kulturringes – damals noch ‚Kulturvereinigung‘ – im Sommerrefektorium der ehemaligen Benediktinerabtei stattgefunden. Das Collegium Musicum Seligenstadt spielte unter Leitung von Dietrich Berndt in der Besetzung Lore Kannowade und Hartmut Kroll (Flöte), Gerhard Miesen und Joachim Etzel (Violine), Rudolf und Olaf Deller (Viola) Werke von Telemann, Genzmer und Mozart).

Durch das darauf folgende halbe Jahrhundert zieht sich eine lange Reihe von Namen berühmter Musikinterpreten der unterschiedlichsten Fachrichtungen, die bei Ge-legenheit zusammenfassend darzustellen wäre.

Die Corona-Pandemie hat das Vorhaben – wie das ganze kulturelle Leben weltweit – empfindlich getroffen. Die Klosterkonzerte mussten bis einschließlich August abgesagt werden. Inzwischen konnten – Stand 16. Oktober – drei Konzerte unter den gebotenen erschwerten Bedingungen mit teilweise verändertem Programm, neuer Besetzung, beschränkter Besucherzahl, Abstandsregelung etc. – unter Berücksichtigung der Gegebenheiten mit Erfolg durchgeführt werden.

Die Klosterkonzerte sind bemüht, das weitere Jahresprogramm durchzuführen und planen darüber hinaus – allen Widrigkeiten zum Trotz – wieder ein attraktives Angebot für das nächste Jahr, mit Unterstützung der Förderer und seiner treuen Besucher.

Ihr Arbeitskreis Klosterkonzerte im Kulturring Seligenstadt

Franz Preuschoff Herbert Tobben Dr. Axel-Johannes Korb

"Kultur ist kein Luxus, den wir uns entweder leisten oder nach Belieben auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere innere Überlebensfähigkeit sichert."
Richard von Weizsäcker