Künstler
Henschel-Quartett

1997 zum ersten Mal zu Gast, bezeichnen die Mitglieder des Ensembles die Stadt am Main inzwischen als ihre zweite Heimat. Nach dem erfolgreichen ersten Auftritt bei den Seligenstädter Klosterkonzerten wurde in einem Gespräch der Verantwortlichen des Kulturringes mit Rolf Sudbrack †, dem damaligen Betreuer des Quartetts, die Idee eines überschaubaren Streichertreffens geboren: Drei Tage, mit einem weiteren Ensemble auch zum gemeinsamen Musizieren, Konzentration auf ausgesuchte Kammermusik, "klein aber fein". Das ‚Kleine Streicherfestival' ist seitdem zu einem aus dem sommerlichen Kulturangebot der Rhein-Main-Region nicht mehr wegzudenkenden musikalischen Ereignis geworden, mit namhaften Partnern der Henschels.

War das Quartett 1997 noch ein "aufstrebendes Ensemble der jungen Generation", hat es inzwischen Weltgeltung erlangt, kommt aber als künstlerischer Gastgeber – dem die Auswahl der weiteren Formation obliegt – immer wieder gern in die "Stadt der Seligen".


Studiert haben die Mitglieder am Royal College of Music in London bzw. am Kongelige Danske Musikkonservatorium in Kopenhagen sowie am Cleveland Institute of Music.

 

Ausbildung und musikalischer Austausch war mit Persönlichkeiten verbunden wie Felix Andrievsky, Max Rostal, Thorleif Thedeen, Sergiu Celibidache und Franz Beyer. Richtungweisend waren Gaststudien beim Amadeus-Quartett sowie den Quartetten LaSalle und Alban Berg.

 

Inzwischen übt das Quartett selbst Lehrtätigkeit aus, die vor über zehn Jahren beim Kuhmo Festival in Finnland begonnen hat, was zu Einladungen zu Meisterklassen nach Australien im Anschluss an dortige Konzerte führte, 2003 an die berühmte Gedai Universität in Tokio, in die USA an das MIT und das Boston Konservators. Primarius Christoph Henschel ist zudem seit November 2012 Honorarprofessor für Kammermusik am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.

 

 

 

 

 

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