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Regionalkantorat Seligenstadt In Zusammenarbeit mit dem Kulturring Seligenstadt
Johann Sebastian Bach
MATTHÄUS-PASSION
- Vocalensemble Seligenstadt
- Concentus Musicus Orbisphinici Hassiae
- Leitung : Thomas Gabriel
- Brigitte Gabriel, Sopran
- Simone Garnier, Alt
- Ralf Emge, Tenor
- Stefan Grunwald, Baß
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Matthäus-Passion
Die Matthäus-Passion, BWV 244, ist eine oratorische Passion von Johann Sebastian Bach, die das Leiden und Sterben Jesu Christi nach dem Evangelium nach Matthäus zum Thema hat. Die Matthäus-Passion und die Johannes-Passion sind die beiden einzigen vollständig erhaltenen authentischen Passionswerke von Bach. Die Matthäus-Passion ist mit knapp drei Stunden Aufführungsdauer Bachs umfangreichstes Werk. Sie stellt zweifelsfrei einen Höhepunkt seines Schaffens dar.
Aufbau und Symbolik
Das Werk entfaltet eine beeindruckende stereophone Wirkung durch
die doppelte Anlage von Chor und Orchester, bei der die Chöre
vielfach miteinander einen Dialog führen. Beispielhaft hierfür sind
besonders der überwältigende Eingangs- und Schlusschor zu erwähnen.
Dazwischen gibt es vielfach lange, kontemplative Arien, die das Leiden
Jesu verinnerlichen. Zwischen Rezitativen, Chören und Arien sind
insgesamt vierzehn Choräle eingearbeitet, die auf die dramatischen
Höhepunkte der Handlung Bezug nehmen. Eine zentrale Rolle spielt
dabei der Choral O Haupt voll Blut und Wunden von Paul Gerhardt,
der mit verschiedenen Strophen und Harmonisierungen insgesamt
fünfmal erklingt.
In der Matthäus-Passion arbeitet Bach vielfach mit musikalischen
Symbolen. So wird etwa bei den Rezitativen der Text Jesu stets von
gehaltenen Streicherakkorden begleitet, die das Göttliche
symbolisieren. Die handelnden Menschen hingegen werden lediglich
durch den Generalbass gestützt. Erst als Jesus am Kreuze die letzten
Worte spricht, verstummen die Streichinstrumente.
Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die insbesondere ausgeprägte
zahlenmystische Elemente in der Passion zu erkennen glauben, jedoch
dürfte zumindest ein Teil von ihnen auf Zufällen beruhen.
Entstehung und Geschichte der Matthäus- Passion
Es ist umstritten, ob die Matthäus-Passion aus dem Jahre 1727 oder
1729 stammt. Sie steht in Beziehung zur Trauermusik BWV 244a (für
Fürst Leopold von Anhalt-Köthen, Aufführung am 24. März 1729).
Unklar ist, ob die Trauerkantate Parodievorlage oder die Parodie zu
BWV 244 ist. Gesichert ist nur, dass die Matthäus-Passion am 15. April
1729 (Karfreitag) in der Leipziger Thomaskirche unter Bachs Leitung
aufgeführt wurde. Bach überarbeitete Teile des Werkes in späteren
Jahren zweimal, zuletzt 1736. Zu Bachs Lebzeiten wurde die Matthäus-
Passion nicht beachtet und sogar wegen ihres „opernhaften“
Charakters von den Repräsentanten des Pietismus innerhalb der
evangelischen Kirche und der Leipziger Bürgerschaft angefeindet. Mit
der erstmaligen Wiederaufführung der Matthäus-Passion nach Bachs
Tod am 11. März 1829 durch Felix Mendelssohn Bartholdy mit der
Sing-Akademie zu Berlin leitete dieser in Deutschland eine
Bach-Renaissance ein. Im 20. Jahrhundert entstanden zahlreiche,
höchst unterschiedliche Aufnahmen mit namhaften Dirigenten und
Künstlern (u. a. Wilhelm Furtwängler, Karl Richter, Otto Klemperer,
Nikolaus Harnoncourt, Gustav Leonhardt, Ton Koopman, Helmuth
Rilling, Georg Solti, John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Enoch
zu Guttenberg), die das große Spektrum von
Interpretationsmöglichkeiten aufzeigen.
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5. April
Palsonntag
1500 Uhr
St. Marien (Steinweg)
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Regionalkantorat Seligenstadt
Nachtmusik
- Thomas Gabriel
Via dolorosa - Stationen eines Lebens für Sopran und Orgel
(Uraufführung)
- Marina Herrmann, Sopran
- Thomas Gabriel, Orgel
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Thomas GabrielThomas Gabriel wurde in Essen geboren; dort studierte er katholische Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule. Nach A- und Konzertexamen war er als Regionalkantor in verschiedenen deutschen Bistümern tätig, seit 1998 wirkt er als Regionalkantor im Bistum Mainz für die Dekanate Offenbach, Rodgau und Seligenstadt an der Einhard-Basilika St. Marzellinus und Petrus in Seligenstadt.
Er entfaltete eine rege Konzerttätigkeit als Organist, Cembalist und insbesondere als Pianist des »Thomas Gabriel Trios«, dessen künstlerischer Schwerpunkt in Jazz-Bearbeitungen der Musik Johann Sebastian Bachs liegt. 1985 gewann er mit seinem Trio den Kulturpreis der Stadt Essen, trat mit dieser Formation seitdem im ganzen Bundesgebiet, im Ausland und im Rahmen verschiedener Rundfunk- und Fernsehproduktionen auf. Zudem spielte er zwei CDs mit »Bach Jazz« ein.
Thomas Gabriel veranstaltet als Beauftragter des Bistums Mainz für den Bereich des Neuen »Geistlichen Liedes« zahlreiche »workshops« und ist selbst vielfach als Komponist neuer geistlicher Musik hervorgetreten. Viele seiner Kompositionen wurden auf CD eingespielt, und sind direkt über die Homepage erhältlich.
Im Jahr 2002 erhielt Thomas Gabriel den Kulturpreis der Stadt Seligenstadt.
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10. April
Karfreitag
2100 Uhr
Einhardbasilika
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Hinweis (Kein Konzert)
Missa secunda von Hans Leo Haßler
Musik für Blechbläserquintett und Chor
- Chor an der Basilika
- Bensheimer Blechbläser
- Leitung: Thomas Gabriel
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12. April
Ostersonntag
1000 Uhr
Einhardbasilika
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TANGO
EL LADO OSCURO DEL CORAZÒN
Die dunkle Seite des Herzens
- Cuartetto Oscuro
- Jorge Galbassini - Bandoneon
- Valentìn Garvie - Trompete & Flügelhorn
- Sofia Cativa - Violine
- Wilson de Oliveira - Saxophon & Klarinette
- Patricio Banda - Kontrabaß
- academia de tango - Frankfurt
- Fabiana Jarma & Julio Gordillo - Tanz
- Georgi Mundrov - Klavier
- Michael Hohmann - Moderation
Der Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann. - Aber er ist auch mehr.
Auf der Suche nach Antworten auf diese Frage nehmen der bulgarische Pianist Georgi Mundrov und sein Quinteto Oscuro das Publikum auf eine Reise mit, die manche helle, aber vor allem die dunkle Seite des Herzens auslotet. Sie werden Ihre traurigsten Seiten entdecken, eine schwarze Sonne wird Ihnen scheinen, dabei erleben Sie aber Momente der Glückseligkeit und ein helles Strahlen wird Sie erfassen.
Die Geschichte des Tangos und die Geschichten, die der Tango erzählt, seine musikalischen Wurzeln und seine Entwicklung zum Tango Nuevo: all dies erleben Sie direkt in Musik und Tanz und Rede. Gespielt werden u. a. Klassiker von Albeniz, Debussy und de Falla, von Ginastera, Piazzolla, Salgan und Gardel.
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GEORGI MUNDROV
Der bulgarische Pianist Georgi Mundrov ist nicht nur ein Virtuose im herkömmlichen Sinne, vielmehr ist er ein Poet am Klavier, der das Publikum an seinen musikalischen Reflexionen teilhaben lässt. Maßgeblich geprägt von Prof. Milena Mollova und Prof. Triphon Silyanowski erhielt Georgi Mundrov seine Ausbildung an der Musikakademie Sofia, die er mit Auszeichnung abschloss. Das Aufbaustudium in Frankfurt am Main und das anschließende Konzertexamen in der Meisterklasse von Prof. Kristin Merscher an der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes in Saarbrücken vervollständigen seine Ausbildung.
Seitdem ist Georgi Mundrov regelmäßiger Gast internationaler Musikfestivals, wie u. a. dem Endenicher Herbst in Bonn, den Sofia Music Weeks, dem Opusfest auf den Philippinen, den Musikfestspielen Saar, den Internationalen Musiktagen Saarlouis, den Internationale Musiktagen Koblenz und dem Internationalen Open Air Klavierfestival Langenselbold. Bereits in jungen Jahren konnte sich der bulgarischer Pianist als Solist im Rahmen von
Orchesterkonzerten in Lateinamerika, Australien und den Ländern des Nahen Ostens und Kuwait, weit über die Grenzen Europas hinaus einen Namen machen. Durch sein Debüt in Singapur und auf den Philippinen 2008 erweitert Georgi Mundroverneut den Wirkungskreis seiner künstlerischer Tätigkeit auf.
Er konzertiert mit Orchestern wie dem Maracaibo Symphonie Orchestra, dem Manila Symphonie Orchestra, der Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl, den Baden-Badener Philharmonikern, dem Mainzer Kammerorchester, dem Sofia Akademie Orchester, den Stara Zagora Philharmonikern und dem Saarbrücker Akademie Orchester in Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Prof. Werner Stiefel, Pavel Baleff, Jonathan Kaell und Eduardo Werner Rahn. Die Fachpresse ist einstimmig in ihrem Urteil über sein Spiel:
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Leichtigkeit und Gefühlstiefe - FAZ
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Glänzende Virtuosität und vollendete Professionalität - Musica Viva / BG
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Strahlend klangliches Feuerwerk - Wetterauer Zeitung
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Ein Bulgare aus Buchschlag in der Piano Bundesliga - Frankfurter Rundschau
In den letzten Jahren entstanden eine Reihe von Rundfunk und Fernsehaufnahmen im Hessischen- und Saarländischen Rundfunk, bei RTV Sofia sowie bei Kuwait-TV. Als Künstlerischer Leiter des Musikfestivals »Dreieicher Musiktage im Mai« gehört Georgi Mundrov zu den jüngsten Programm- und Konzeptgestaltern solch Internationaler Musikpodien.
Seit vielen Jahren unterrichtet Georgi Mundrov an der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes in Saarbrücken.
Außerdem ist er regelmäßig als Jury-Mitglied Internationaler Klavierwettbewerbe und als Dozent diverser Meisterklassen weltweit tätig.
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25. April
Samstag
2000 Uhr
Autohaus Heberer
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